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NewstopWochenende 09.-10.03.2019
3.Platz für U10 bei Landesmeisterschaft

Merklich geht es dem Ende der Hallensaison entgegen. Am Samstag hatten wir drei Teams in zwei Altersklassen am Start. In heimischer Halle waren zwei Mannschaften bei den Landesmeisterschaften der U10er unterwegs. Team 1 spielte in der oberen Hälfte, also den sechs besten qualifizierten Teams um die Meisterschaft, Team zwei spielte in der Trostrunde um die Plätze sieben bis elf. Das Premiumteam durfte zum Auftakt gleich einmal gegen das Gast Team aus Schwerin ran, dass seine Qualifikationsrunde deutlich dominiert hatte, allerdings durch Krankheit etwas geschwächt war. Hennes, Janosch, Max und Ole haben einen Riecher dafür, wenn etwas geht und konnten sich sehr gut konzentrieren. Mit 11:5 sackten wir den ersten Satz deutlich ein, ehe es im zweiten Satz eng wurde. Die Mecklenburger lagen eigentlich immer leicht vorne, ehe wir am Ende des Satzes wieder so richtig in einen Tunnel kamen und mit vier Bällen in Folge zum 11:8 aufspielen konnten. In Satz drei sparten die ESV-Kids Körner und gaben deutlich mit 3:11 ab. Mit dem TSV Breitenberg trafen wir dann auf den vermeintlich leichteren Gegner. Es galt, die Jungs etwas auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Mit 11:3 11:3 11:5 holten wir konzentriert den Sieg in der Qualifikationsgruppe. Im Halbfinale traf unser Team auf den VfL Kellinghusen. Den ersten Satz mussten wir gegen die Mädels von der Stör doch deutlich mit 6:11 abgeben. Im zweiten Satz ergriffen wir beherzt unsere Chancen und konnten mit11:9 ausgleichen. Der Entscheidungssatz fing ausgeglichen an, ehe sich im Mittelteil die größere Routine der Kellinghusenerinnen zum 7:11 durchsetzte. Somit standen wir im Spiel um Platz drei und durften erneut gegen Schwerin ran. Die Mecklenburgerinnen hatten sich im Laufe des Tages stabilisiert und konnten uns den ersten Satz mit 8:11 abgeben. Noch einmal konnten wir uns aufraffen und mit ganz viel Einsatz 11:4 11:7 kontern. Mit Platz drei haben wir das Optimum aus der Saison geholt. Team zwei besteht fast nur aus U8-Spielern. Gegen Wiemersdorf 2 lief im ersten Satz nichts zusammen und mit 1:11 bekamen wir richtig Haue. Den zweiten Satz konnten wir offen gestalten und mussten uns am Ende mit 10:11 abgeben. Satz drei waren wir auch dabei, verloren aber mit 7:11. Deutlich war der Wille zu sehen, auch Faustball zu spielen und nicht nur den Ball schnellst möglich zurück zu spielen. Der TSV Schülp hatte ein noch jüngeres Team als wir. Mit 11:8 11:8 11:8 holten Tamme, Joel, Anna und Greta die ersten Punkte des Tages. Das engste Spiel des Tages gab es gegen den TSV Wiemersdorf 3 in einem Duell auf Augenhöhe. Mit 10:11 und 11:10 gingen die ersten beiden Sätze engst möglich an die Teams. Im dritten Satz war es dann doch mit 5:11 deutlich für unseren Nachbarn. Am Ende waren wir zu müde. Gegen den Sieger der unteren Gruppe aus Lola gab es dann beim 6:11 6:11 10:11 noch einmal eine gute Leistung zu sehen. Mit dem zehnten Platz sind wir zufrieden, auch wenn mit etwas Glück noch ein Platz mehr drin gewesen wäre. Die männliche U16 war nach Hohenlockstedt zu den Ostdeutschen Meisterschaften unterwegs. Gegen den favorisierten Gastgeber konnte man beim 4:11 10:12 zwar ins Spiel finden, zu einer Überraschung reichte es dann nicht ganz. Gegen Güstrow standen wir dann schon sehr unter Druck, was man unserem Spiel auch anmerkte. Beim 10:12 7:11 konnten wir an den entscheidenden Stellen nicht genug bewegen. Gegen Büsum holte das Team den erwarteten 11:9 11:7 Sieg. Gegen die Berliner TS konnte man sich in keine Richtung mehr verändern. Mit 5:11 6:11 mussten wir die Hauptstädter aus dem Wedding das DM-Ticket ziehen lassen. Mit Platz 4 war an diesem Tag nicht mehr drin, die Qualifikation wäre über die gesamte Saison gesehen auch verwegen gewesen.

 

NewstopJahresbericht 2018
Bericht der Faustballer zur JHV des GSV am 15.03.19

Was ist im letzten Jahr in der Abteilung Faustball passiert? Diese spannende Frage stellte sich auch den Verfassern dieser Zeilen, denn nichts verwischt schneller als die Erinnerung. Nach dem Aufstieg der 1. Herren im März in die SH-Liga in der Halle spielten wir auf dem Rasen mit zwei Herrenteams in der Bezirksoberliga. Team eins machte mit einer erneuten Steigerung da weiter, wo auf dem Linoleum aufgehört wurde. Mit einer lupenreinen Weste mit 14 Siegen bei lediglich 4 Satzverlusten konnte man die Liga klar dominieren und auch auf dem Rasen in die höchste Landesklasse aufsteigen. Sehr gut zu sehen war die Entwicklung vom Kopf her, der bei einigen engen Partien dann doch den Ausschlag für unser Team gab, obwohl es mit einem Durchschnitt von 18 Jahren doch deutlich das jüngste Team in der Klasse war. Genau an das andere Ende der Tabelle verschlug es Team 2. Dieses Team besteht eher aus Oldies und spielte mit weiblicher Unterstützung. Man verlor nie eklatant, aber es gab auch nicht viele Chancen auf Siege. Die drei Satzgewinne waren dann die einzige Ausbeute. Der Wille, alles zu geben, war in der Truppe aber hervorragend. Auch als der Abstieg schon längst feststand, kämpfte das Team immer weiter. Unser Frauenteam spielte in der Bezirksoberliga Nord, also bei den Teams nördlich des Kanals mit, da es im Süden der Zeit keine Frauen-Staffel gibt. Hier findet man Teams auf Augenhöhe und so konnten aus 10 Spielen vier Siege herausgespielt werden. Vielleicht hätte es auch noch der ein oder andere Sieg mehr werden können, aber am Ende mussten wir mit Platz vier im Sechserfeld zufrieden sein. In der Hallenrunde trat unsere reine Frauenmannschaft vorerst zum letzten Mal an, am ersten Spieltag leider krankheitsbedingt gar nicht, am Ende konnten lediglich zwei Sätze gewonnen werden, was den Trainingsrückstand deutlich wiederspiegelte. Im kommenden Sommer 2019 kann wegen zu enger Personaldecke kein komplettes Team gestellt werden. Sollten sich hier jedoch weitere Spielerinnen aktivieren lassen, könnte man im Winter 2019/20 wieder antreten. Da uns zwei Spielerinnen durch Auslandsaufenthalte fehlen, trainieren und spielen derzeit noch 4 aktive weibliche Spielerinnen von 17 bis 49 Jahren regelmäßig in unserer Sparte und suchen dringend Verstärkung, damit sie nicht nur bei den Männern oder Mixed spielen müssen. Die zweite Herrenmannschaft war in der Bezirksoberliga unterwegs und konnte dann doch wieder das Punkten lernen. Am Ende reichte es zu 6 Punkten und somit zu Platz 8 im Achterfeld. Das heißt zwar auch hier Abstieg, war aber schon bedeutend besser, als im Sommer. Die erste Herrenmannschaft durfte in der SH-Liga ran und musste die Erkenntnis gewinnen, dass die Erfahrung gegen bekannte Teams in der Bezirksoberliga nicht dazu führt, dass man gegen die Teams eine Klasse höher bestehen kann. So fiel es dem Team von Beginn an -neben einer gehörigen Portion Pech- schwer, die Erfahrung der Gegner in dieser Liga zu „lesen“. Erst am letzten Spieltag platzte der Knoten und mit zwei Siegen aus drei Spielen (u.a. gegen den Meister aus Uetersen) konnte man zeigen, dass man in der Liga eigentlich richtig aufgehoben ist. Nun geht es also erst einmal wieder einen Schritt zurück, wir glauben aber, dass die Jungs bald wieder in der höchsten Landesklasse vertreten sein werden. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nahm zu Hallensaison 2018-19 ein Mixed Team mit immer mindestens 2 Frauen an der Punktrunde teil. Dieses Team entstand durch die Not der fehlenden Möglichkeiten für unsere leistungsorientierten Mädels und Frauen eine Mannschaft zu finden. Doch gleich zu Beginn der Saison verletzte sich Anjana, dass Sie in der Saison lediglich zur Landesmeisterschaft im März wieder fit wurde. Die anderen 6 fühlten sich in dieser Mixed-Staffel Süd sehr wohl. Das Teilnehmerfeld war sehr ausgeglichen, am Ende konnten wir uns jedoch mit Platz 2 von 7 für die Landesmeisterschaft qualifizieren. Hier wurden wir aber von einer erheblichen Regeländerung überrascht, dass der Angriff nicht mehr funktionierte, so sprang am Ende Platz 5 im Land heraus. Da wäre unter anderen Bedingungen sicherlich viel mehr drin gewesen. Im älteren Jugendbereich haben wir damit zu kämpfen, dass die Gegner durchaus im Herrenbereich schon höherklassig spielen und auch im Training eine ganz andere Belastung fahren, während die schwächeren Gegner schon nicht mehr dabei sind. Unsere beiden U18er-Teams gingen mit unterschiedlicher Erwartung in die Rasensaison. Team eins verdaddelte den ersten Spieltag mit drei Niederlagen und musste sich im weiteren Verlauf der Saison nur gegen den Meister aus Lola geschlagen geben. Somit konnte der Vize-Landesmeistertitel noch erspielt werden. Team zwei ist schon ein wenig jünger und hat andere Ziele. Qualität ist schon vorhanden und dennoch konnte man nach dem unerwarteten Sieg im Vereinsderby zum Saisonauftakt nicht mehr punkten. Irgendwie stimmt das Mannschaftsgefüge da nicht so ganz. In der Halle spielten wir mit einem Team in der Altersklasse U18. Wieder verschliefen wir den ersten Spieltag total, konnten in der Rückrunde den Kraftakt aus der Feldrunde fast wiederholen. Am Ende fehlte ein Satz, der zwischen dem Vizemeister und uns als Tabellenviertem lag. Da wir die Deutschen Meisterschaften im September mit diesmal 20 Mannschaften (10 männlich / 10 weiblich) ausrichteten, war das aus Qualifikationssicht aber nicht so schlimm. Bei der DM spielten wir mal wieder unseren Stiel. Am Samstag waren wir zu aufgeregt und am Sonntag lief es dann. So kam einmal wieder ein guter Platz 8 bei einer DM heraus. Im U16er-Bereich waren wir auf dem Rasen im Achterfeld gut unterwegs. Zwar gelang es nicht, gegen den Meister aus Lola zu bestehen, aber den Rest des Feldes behielt man im Griff. Der Vizelandesmeistertitel reichte dann als Qualifikation für die DM in Hohenlockstedt. Hier wollten wir eigentlich gut in der oberen Hälfte der 24 Teams mitspielen, verschliefen den Samstag aber ein wenig. So holten die Jungs aus dem Sonntag das Optimum und mit Platz 7 am Ende auch noch eine sehr gute Platzierung heraus. In der Halle neu aufgestellt hatten unsere U16 Jungs mit einem sehr kleinen Spielerkader zu kämpfen. Der mangelnde Konkurrenzdruck führte dazu, dass man nicht immer das Optimum erreichen konnte. Am Saisonende konnte man zumindest punktgleich mit dem Tabellenzweiten abschließen, hatte aber deutlich weniger Sätze auf dem Konto. Bei den U14ern waren wir mit einem weiblichen Team vertreten. Unsere Mädels sind immer mit Herzblut dabei. Technisch sind wir deutlich hinter der Konkurrenz hinterher, aber der Einsatz stimmt fast immer. Am Ende nützt das zu selten etwas, so dass im Sommer lediglich die rote Laterne im Siebener Feld heraussprang. In der Hallensaison zeigten sich die ersten Erfolge durch das zwischenzeitlich angehobenen Trainingsniveau. Im Achterfeld gelangen doch einige Siege, so dass man mit Platz sechs einen Achtungserfolg erzielen konnte. Unsere U16 Mädels bestehend aus 95 % der weiblichen U14 traten zum ersten Mal an und waren somit auch das vermeintlich jüngste Team in dieser Staffel der wU16 in der Halle. Es konnten keine Spiele gewonnen werden, aber viele Momente erzeugt werden, die zur Motivation des gesamten Teams führten. Gute Spielzüge entstanden und die Mädels zeigten, dass sie mit dem schwereren Ball manchmal besser klarkommen als mit dem leichten Ball der U14. Bei den U12ern waren wir auf dem Rasen in der Mixed-Runde aktiv. Zu Saisonbeginn konnte man gegen die beiden späteren Tabellenführer nichts holen, steigerte sich aber im Laufe des Sommers deutlich. Die Feldgröße war für unsere Fähigkeiten wie geschaffen und fast hätten wir noch den Vizemeistertitel geholt. Platz 3 hatte aber vorher auch keiner so richtig auf dem Zettel. In der Halle fehlte uns oft ein wenig das Glück. In fast allen Begegnungen waren wir dran, zu oft musste wir aber die Punkte an den Gegner geben. Mit Platz fünf im Achterfeld können wir diesmal zufrieden sein. Im kommenden Sommer soll die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft angegangen werden, dazu muss mindestens Platz 2 im Land her. Bei den U10ern haben wir auf dem Rasen zehn Gegner gehabt. Gegen die drei Spitzenteams konnten wir gut aussehen, aber wieder nicht punkten. Platz vier in dieser sportlich gut ausgestatteten Liga ist aber dennoch ein toller Erfolg. In der Halle sind wir mit zwei Teams unterwegs. Unser Topteam konnte in der Qualifikationsgruppe zur Landesmeisterschaft mit Platz 2 ein Top-Ergebnis erzielen und strebt nun bei der SH-Meisterschaft zumindest den dritten Platz an. Das zweite Team ist deutlich jünger und schlägt sich tapfer. Der Altersunterschied ist aber eben oft entscheidend und so reichte es deutlich nicht für die TOP 6. In der Trostrunde wollen die Kids noch einmal zeigen, was geht. Die U8er spielen auch im Sommer auf dem Linoleum. Ende der Saison fingen wir uns eine unnötige Niederlage gegen ein Kellerkind, was uns die Qualifikation für die Runde der TOP 3-Teams kostete. In der Runde um Platz 4 bis 6 spielten wir uns den Frust von der Seele und konnten mit zwei deutlichen Siegen unter Einsatz aller Spielerinnen und Spieler das Tagesmaximum erreichen. In der Halle verschliefen wir den Saisonauftakt ein wenig, steigerten uns danach aber immer weiter. Vor dem letzten Spieltag ist von Platz 2 bis Platz 5 noch alles drin, die Tendenz steht aber auf Platz vier. Für unsere Landesauswahlmannschaften stellten wir in diesem Jahr nicht so viele Spieler, wie in den Vorjahren. Durch unser Altersklassenloch hatten wir bei den jüngeren Jahrgängen der U14 niemanden am Start. Bei den älteren Jahrgängen ist uns die Konkurrenz doch ein wenig enteilt, so dass wir lediglich Felix von Seelen (U18), Omar Laichaoui (U16+U18) und Melf Nürnberger (U16) abstellen durften. Omar und Melf kehrten mit dem zweiten Platz auf von der inoffiziellen DM der U16 Landesauswahlmannschaften aus Veitsbronn zurück. Auf diversen Turnieren waren wir zu Gast. Das ehemalige Highlight für die Erwachsenen-Faustballer in Thale hat doch ein wenig an Strahlkraft verloren und so konnten wir mit Mühe und Not noch einmal ein Team in den Harz senden. Besser ist der für uns als Jugendevent festgelegte Wedding Cup in Berlin. Der Transport von 30 und mehr Jugendlichen nach Berlin ist immer wieder eine Herausforderung. Das Wochenende dort aber immer wieder ein spektakuläres Wochenende. Unsere U18 Mädels haben zwar nicht am Punktspielbetrieb im Sommer teilgenommen, aber dort noch einmal gespielt und den 2. Platz im 11er Teilnehmerfeld der U18 geholt! Am Vortag sogar den Turniersieg der Frauen Bezirksliga im Feld der 16 Mannschaften. In der Freizeit-Klasse, sind unsere 2 Teams zum ersten Mal in Berlin angetreten und konnten auch da den Turniersieg mit Team 2 feiern. Im Sommer haben wir im kleinen Kreis ein Revival des Jedermann-Turnieres organisiert. Die teilnehmenden Teams waren gut dabei. In der Halle versuchten wir dann erstmals mit Jedermännern und -frauen auf dem Kleinfeld etwas auf die Beine zu stellen. Da ist aller Anfang schwer, aber vielleicht entwickelt sich da etwas. Unser größtes Highlight im Sommer 2018 war wohl der Segeltörn der ausscheidenden Jugend-Faustballer auf dem Ijsselmeer in Holland. Es war symbolisch dafür gedacht, dass nun die Kids der ersten Generation vom Neubeginn der Faustball-Jugendarbeit im Jahr 2004, die immer noch dabei sind, den Jugendbereich verlassen und jetzt nur noch im Erwachsenen-Bereich spielen dürfen.

 

NewstopWochenende 02.-03.03.2019
Ein nicht ganz so schönes Wochenende

Die Tage werden wieder deutlich länger, Zeit also für den Saisonendspurt in den letzten Altersklassen. Am Samstag waren Lutz und Carina mit der männlichen U12 unterwegs nach Wakendorf. Die Ausgangslage war ein Mittelfeldplatz, der sich auch kaum noch verändern ließ, lediglich von hinten gab es noch möglichen Druck aus Kellinghusen. Zum Tagesauftakt ging es gegen unseren Nachbarn aus Wiemersdorf. In der Tabelle waren die Wiemersdorfer zwar nur einen Platz vor uns, von den Punkten her trennen uns aber Welten. Dennoch entwickelte sich ein enges Spiel, in dem wir den 9:11 Satzrückstand mit 11:7 kontern konnten. Der dritte Satz ging dann mit 8:11 in etwas südlichere Gefilde. Mit Güstrow stand der designierte Meister auf dem Zettel. Mit 7:11 konnte unser Team den ersten Satz noch offen gestalten, der zweite Satz endete mit der Höchststrafe von 0:11. Gegen Breitenberg hatten wir dann noch das bisher satzlose Schlusslicht aus Breitenberg zu bespielen. Ein Sieg musste her, um Kellinghusen hinter uns zu lassen. Mit 11:2 hatten wir den ersten Satz sicher im Griff, wurden dann aber etwas unkontrollierter, so dass der zweite Satz mit 11:8 etwas enger wurde. So sprang letztendlich der fünfte Platz im Achterfeld heraus. Die Sätze sahen gut aus, von den Punkten her lagen wir aber deutlich hinter dem vierten Platz, so dass da nach oben hin auch nicht mehr drin war. Am Sonntag war unsere männliche U18 nach Kellinghusen, um den Ostdeutschen Titel auszuspielen. Favorit waren wir nicht, aber manchmal erwischt man ja einen glücklichen Tag. Dieser war auch nötig, da wir in dieser Saison nicht ganz so stabil unsere Leistungen abrufen können. Gegen Güstrow aus Mecklenburg haben wir in dieser Saison noch nichts bewegen können. Mit 4:11 7:11 wurden wir auch an diesem Tag in die Schranken verwiesen. Dann gleich einmal gegen den Topfavoriten aus Lola, den wir beim 7:11 3:11 auch nicht so richtig etwas abverlangen konnten. Gegen Kellinghusen stand man also schon mit dem Rücken zur Wand. Auf Landesebene hatten wir zwei ganz enge Begegnungen, die jedes Team einmal für sich gestalten konnte. Mit 9:11 gaben wir den ersten Satz ab und packten im zweiten Satz noch eine Schippe drauf. Die Sache mit dem Glück war beim 14:15 aber nicht auf unserer Seite. Im Tagesfinale ging es gegen die Berliner TS, die bis auf einen Überraschungssiege gegen Güstrow auch noch nicht so richtig etwas auf die Pfanne bekommen hat. Mit 15:13 11:6 konnten unsere Jungs dann doch noch einmal gewinnen, nicht aber den fünften Platz verhindern. Im Erwachsenenbereich stand die Entscheidung im Mixed auf dem Programm. Da die Vorrunde schon Anfang November beendet war, wusste man nicht so richtig, wie die Form zu bewerten ist. Als Zweiter aus dem Süden sollte man es mit den SF Bordelum als Norddritter zu tun bekommen. In einer engen Begegnung mit überraschenden Regelauslegungen (inklusive unnötiger Diskussionen während des Spieles) hatten wir mit 7:11 11:13 das schlechtere Ende. Nach dem Spiel überlegte das GSV-Team kurz die Landesmeisterschaft zu verlassen, da wir uns sehr ungerecht behandelt fühlten. Wir blieben aber der sportlichen Fairness wegen vor Ort. Blieb also nur noch das Spiel um den fünften Platz, in dem wir den MTV Dänischenhagen mit 15:14 11:8 niederringen konnten. Somit reichte es zu Platz 5. Wären die Umstände für alle beteiligten Teams gleich gewesen, wäre das sicherlich mehr drin gewesen.

 

NewstopWochenende 23.-24.02.2019
Saisonfinale Bezirksoberliga

Am Samstag war lediglich einer aus unserem Verein los. Einer? So kann man doch keinen Faustball spielen! Spielen nicht, aber als Schiedsrichter bei den Ostdeutschen Meisterschaften der U14 aktiv sein, dass geht. Wieder einmal vertrat Lutz unsere Farben. Sonntag war das Saisonfinale der zweiten Herrenmannschaft in der Bezirksoberliga Süd. Wir treten als Mixed-Team an und in Kellinghusen ging es an diesem Wochenende noch einmal um die theoretische Möglichkeit des sportlichen Klassenerhaltes. Der Einsatz stimmte und so konnte unser Team gegen den späteren Tabellendritten aus Pinneberg den ersten Satz mit 11:8 gewinnen. Den Unterschied machte dann einmal wieder das 5:11 5:11 in der Folge. Der Tabellenzweite in spe aus Kellinghusen war beim 3:11 8:11 eine klare Angelegenheit für die Störstädter. Im Nachbarschaftsderby gegen Wiemersdorf II gaben sich die beiden Teams nichts. Nach 6:11 11:6 waren die Eröffnungssätze gerecht verteilt und der dritte Satz sollte das Saisonfinale entscheiden. Bis zum Schluss war noch alles drin, aber am Ende einer unglücklich verlaufenen Saison sollte sich Fortuna nicht für uns entscheiden. Mit 8:11 mussten wir auch dieses Spiel abgeben. Der sportliche Abstieg als Tabellenachter ließ sich also nicht mehr vermeiden. Das gute Satzverhältnis zeigt aber, dass wir oft dicht dran waren.

 

NewstopWochenende 09.-10.02.2019
Sicherer Auftritt der Jüngsten

Bei der U8 zieht sich die Saison immer ein wenig, da man als Endziel ja nicht irgendwelche Ostdeutschen oder Deutschen Meisterschaften auf dem Zettel hat. So stand am Samstag der vierte Spieltag als Februarevent auf dem Zettel. In Bad Bramstedt ging es nach zuletzt nicht so positiven Trainingseindrücken um den Anschluss an die Spitze. Mit 8 Spielern (m/w) für die vier Positionen ging es in die vier Begegnungen des Tages. Unser großartiger Fanclub durfte zum Tagesauftakt eine nicht ganz so souveräne Vorstellung gegen Wakendorf verfolgen. Wir waren stets einen Ticken besser und konnten uns auf vier Bälle absetzen. Leider vergaßen wir doch zu oft, dass Faustball ein Teamsport ist, der 17:15 Sieg war aber verdient. Mit dem VfL Kellinghusen zwei stand das wohl jüngste Team der Liga auf dem Zettel. Wir nutzten die Chance auf gleichmäßige Verteilung der Spielanteile. Souverän konnten wir uns absetzen und am Ende mit 22:14 gewinnen. Der einzige Nachteil war, dass wir auch bei klarer Führung die einfachen Punkte gesucht haben und nicht das miteinander. Schade, da haben wir eine schöne Übungseinheit liegen lassen. Gegen Tabellenführer Gnutz 1 waren wir zum Start nicht wach genug, irgendwie sah dass nach mehr als Respekt aus. Zur Halbzeit war das Spiel bei 5:13 schon erledigt. Dann kann man auch einmal etwas probieren und alle acht Spieler bringen. Die zweite Halbzeit war etwas stabiler und wir konnten das Ergebnis mit 11:24 noch einigermaßen im Rahmen halten. Im Tagesfinale ging es gegen unseren Tabellennachbarn Wiemersdorf I. Bereits im Hinspiel sahen wir ein hochklassiges Spiel auf Augenhöhe, in dem wir das bessere Ende hatten. Bis zum 6:6 ging es hin und her. Beiden Teams gelang es immer wieder, die Bälle aufzunehmen und zum Gegner zurück zu spielen. Eine kleine Schwächeperiode des Gegners nutzten wir zur 11:6 Führung. Bei 10:12 sah es so aus, als würde es noch einmal spannend werden aber unsere Lütten waren im Tunnel und konnten sich wieder absetzen. In der letzten Spielminute wechselten wir noch einmal komplett durch und konnten auch diesmal mit 20:15 die Punkte einsacken. Ein Lob an alle auf beiden Seiten eingesetzten Kinder: Das war richtig toll anzuschauen. Am 23.03. geht es zum Saisonfinale nach Kellinghusen. In den drei Begegnungen steht mit Breitenberg der Tabellenzweite und mit Kellinghusen I der direkte Verfolger auf dem Zettel. Das wird noch einmal richtig spannend. Die U12 war zum dritten Spieltag nach Wakendorf unterwegs. Carina und Lutz hatten lediglich vier Spieler an der Hand, mussten sich also richtig strecken. Mit Wakendorf II stand gleich einmal ein Topteam auf dem Tableau. Im ersten Satz kamen wir zu Satzbällen, aber weder Glück noch die Nerven waren auf unserer Seite. Der zweite Satz war ausgeglichen, am Ende fehlte etwas der Glaube. Das 10:12 10:12 war also etwas unglücklich. Das erste Team des Gastgebers ist ebenfalls eine harte Nuss. Um ersten Satz konnten wir Satzbälle holen, nicht aber den Satzgewinn holen. 10:12 und 8:11. Schade, Frieda, Philipp, Quentin und Paul waren doch sehr geknickt. Der TSV Gnutz sollte dann ein Gegner auf Augenhöhe werden. Unser Team ist stärker, dafür konnte Gnutz den wohl besten Spieler zentral präsentieren. Taktisch sauber eingestellt setzten unsere Halbstarken die Vorgaben gut um und konnten den Sieg mit 11:6 11:2 einfahren. Ebenfalls auf Augenhöhe der Tabelle ging es gegen an diesem Tag stark aufspielende Kellinghusener. Deren Stärke waren an diesem Tag von unten gespielte Roller. Frieda und Philipp waren aber auch hier gut eingestellt und behielten die Ruhe. Die Bälle wurden nach vorne gebracht und dann von Quentin und Paul in schöne Angriffe unsererseits ungesetzt. Der Sieg war mit 11:5 11:3 unser. Vor dem letzten Spieltag stehen wir nun auf Platz 5 im Achterfeld.

 

NewstopWochenende 02.-03.02.2019
Kleines Programm mit guter Leistung

Wieder einmal kleines Programm an diesem ersten Februarwochenende. Es war lediglich unsere weibliche U16 nach Nortorf zum finalen Altersklassenspieltag unterwegs. Unsere Mädels sind eh noch ein wenig zu „frisch“ für diese Klasse und mussten bedingt durch einen Geburtstag auch noch bei den noch jüngeren Jahrgängen Verstärkung einholen. Spannend daher der direkte Vergleich zum Spieltag eins. Gegen Vizemeister Kellinghusen gab es ein 2:11 3:11, was in seiner Deutlichkeit dem Hinspiel entsprach. Gegen Mitbewerber Breitenberg verlor man aber deutlicher mit 5:11 3:11, ehe es gegen den Meister aus Gnutz mit 6;11 8:11 doch noch zu einer ansehnlichen Partie kam. Platz 4 ist das, was im Moment mit dieser Truppe geht. Nie den Mut verlieren, Mädels.

 

NewstopWochenende 26.-27.01.2019
Trotz Endspurt Ziele nicht erreicht

JUGEND:

Nach einem ruhigeren Wochenende durften wir diesmal wieder das größere Gedeck auflegen. Am Samstag waren wir mit drei Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen unterwegs. Die männliche U18 durfte unter der Regie von Ole und Felix in eigener Halle Wiedergutmachung für den missratenen ersten Spieltag, aus dem man mit null Punkten gegangen ist. Zum Auftakt sollte es auf Augenhöhe gegen das Team aus Kellinghusen gehen. Der erste Satz ging deutlich mit 11:4 an uns. Im zweiten Satz kamen wir mit dem Ball von der Stör nicht zurecht und gerieten schnell in Rückstand. In einem kleinen Zwischenspurt kamen wir ran, ehe Kellinghusen das Spiel wieder in den Griff bekam. Mit 4:11 kam es zum Ausgleich. Im Entscheidungssatz durften wir mit unserem Ball starten und hatten den VfL im Griff. In Bällen zeigte sich das zum Seitenwechsel mit 6:4 nicht ganz. Nun kamen wir aber ein wenig besser mit des Gegners Ball zurecht. Früh war schon zu erkennen, dass das Spiel über die reguläre Zeit hinausgehen würde. Am Ende hatten wir die stärkeren Nerven und konnten mit 15:13 die ersten Saisonpunkte einfahren. Lola als bestes SH-Team kam mit seinem U16-Team, also der zweiten Garnitur, weil zeitgleich die älteren Jugendlichen in der 2.Bundesliga ran mussten. Im ersten Satz wehrten sich die Steinburger mit allem, was ging. Erst zum Satzende setzten wir uns auf 11:7 ab. Der zweite Satz war vom Spielverlauf deutlicher für uns, aber mit 11:6 nicht so klar vom Ergebnis. Die Punkte 3 und 4 waren somit eingetütet. Ziel des Tages war nun, gegen den Tabellenführer Güstrow einen Satz zu holen, um noch Chancen auf Tabellenplatz 2 zu haben. Unsere Jungs gaben sich Mühe, konnten das Ziel beim 10:12 6:11 nicht erreichen. Da Kellinghusen gegen die Mecklenburger aber einen Satz holen konnten, sprachen die Sätze bei Punktgleichheit am Ende knapp gegen uns und somit konnten wir lediglich Tabellenplatz 4 einbuchen. „Die Teamleistung war aber bedeutend besser, als am ersten Spieltag“ zeigte sich Ole zufrieden. Burkhard war mit den U14 Mädchen zum Saisonfinale nach Büsum unterwegs. Da es nur gegen Spitzenteams ging, hieß es, möglichst nicht so schlecht auszusehen und die Stimmung zu behalten. Gegen Kellinghusen gab es ein deutliches 4:11 1:11. Auch Gnutz eins wollte nichts mehr anbrennen lassen und schenkte uns ein 3:11 6:11 ein. Gegen das Mittelfeldteam aus Schwerin lief es dann noch einmal ordentlich rund, aber der Gegner war beim 6:11 4:11 dann doch eine Nummer zu clever für unsere Mädchen. Am Ende sprang ein guter sechster Platz im Achterfeld heraus. Die U10 geht auch auf das Saisonende zu. In Hohenlockstedt stand der letzte Qualifikationsspieltag vor der Landesmeisterschaft an. Wir mussten ein wenig von unten (U8) auffüllen, da wir einige Absagen zu verzeichnen hatten. Das zweite Team spielte seine beiden Partien zu dritt durch. In der Vorrundengruppe B sollte unser für diese Altersklasse doch deutlich zu jungem Team weiter Erfahrungen sammeln. Mit Wiemersdorf I stand gleich ein Team von oben auf dem Zettel. Wir mussten ständig einem kleinen Rückstand hinterherlaufen und erst am Ende wurde es mit 6:11 deutlich. Den zweiten Satz spielten wir aus einer leichten Führung und bei 9:6 sah es richtig gut aus. Die Wiemersdorfer konnten dann 5 Bälle in Folge zum 9:11 machen. Schade. Im dritten Satz lagen wir mit 4:8 hinten, ehe Greta, Joel und Tamme eine große Schlussoffensive zum 11:9 starten konnten. Somit war der dritte Satzgewinn in der Saison eingefahren. Gegen den Tabellenführer aus Schwerin fehlte unseren Lütten der Glaube an sich selbst. Mit 8:11 6:11 5:11 verloren wir zwar deutlich, waren aber dichter dran, als wir erwartet haben. Bei der Landesmeisterschaft darf Team zwei nun um die Plätze 7 bis 11 spielen. In eigener Halle am 09.03. könnte da noch die ein oder andere Überraschung lauern. Team 1 wollte sich in der Tabelle nicht nur nach hinten absichern, sondern auch ein Auge auf Platz 2 werfen, da dieser bei der Landesmeisterschaft schon einen gewissen Vorteil bringen würde. Vor uns stand Wakendorf-Götzberg. Dass das Team von der Alsterquelle ein wenig ersatzgeschwächt war, kam uns entgegen, aber Max, Hennes und Ole auf unserer Seite spielen aber auch nicht immer zusammen. Im ersten Satz ging es hin und her. Nach dem 7:8 legten wir eine Serie zum 11:8 hin und konnten den ersten Satz einsacken. Der zweite Satz verlief ähnlich und am Ende konnten wir wieder eine Serie zum 111:8 starten. Der Sieg war gewiss und die Wakendorfer ergaben sich im dritten Satz beim 11:2 ein wenig. Wenn es läuft, dann probiert man es auch einmal gegen den Tabellenführer. Das Team aus Kellinghusen startete mit 0:6 ein wenig unglücklich. Dann legte unser Dreigestirn aber seine Nervosität ab und konnte den Rest des Satzes zum 6:11 mithalten. Im zweiten Satz lagen wir nur 0:3 hinten, ehe wir beim 4:3 erstmals vorne lagen. Damit hatten wir das Team von der Stör aber auch angepickert und mussten dann doch deutlich mit 5:11 abgeben. Den dritten Satz konnten wir mit 5:2 von vorne gestalten und diesmal noch besser gegenhalten. Die Übermacht war aber beim 7:11 doch zu groß. Gegen den Gastgeber sollten sich die Jungs dann noch ein wenig einspielen. Der erste Satz ging mit 11:7 an uns, der zweite ging nach einem schwachen Endstück mit 6:11 an Lola. Im Entscheidungssatz ging es hin und her und nach 9:7 hatten wir auf einmal bei 9:11 Spielbälle gegen uns. Nervenstark konnten wir zum 11:10 Sieg kontern. Platz zwei in der Vorrundengruppe konnte somit eingebucht werden und wir sind gespannt, was bei der S.-H.-Meisterschaft so geht. MÄNNER: Am Sonntag war unsere erste Herren in eigener Halle auf Abschiedstour in der Schleswig-Holstein-Liga. Als Neuling in der Liga hatte man in einem sehr ausgeglichenen Feld nicht einmal mehr die theoretische Chance, den Abstieg zu vermeiden. Na ja, aber vielleicht noch die ein oder andere gute Leistung für das Gemüt und als Bestätigung für den Versuch des Wiederaufstieges? Gegen Großflottbek zeigte sich beim 8:11 3:11, woran es mangelt. Unkonzentriertheiten in der Annahme folgten oft übermotivierte Angriffsbemühungen, während die Hamburger jede Chance eiskalt ausnutzten. Kaltschnäuziger, aber auch zielgerichteter müssen wir werden. Dann eben noch einmal gegen die Erstligareserve der Kellinghusener, die eigentlich den Druck gegen den Abstieg hatten. Endlich lief es einmal wieder rund und das Selbstbewusstsein stieg an. Mit 11:6 und 11:8 holten wir dann doch noch einen Satz Punkte. Zum Saisonabschluss durfte man noch einmal gegen den Meister aus Uetersen ran. Das Team aus dem Hamburger Umland spielt seit Jahrzehnten in dieser Liga oben mit und wollte wieder seine ganze Erfahrung gegen unser Team ausspielen. Unsere Jungs kamen ins Rollen und waren im ersten Satz ein ebenbürtiger Gegner. Mit 9:11 gaben wir denkbar knapp ab. Ebenso knapp konnten wir mit 11:9 den Satzausgleich holen. Im Entscheidungssatz lief es dann so, wie wir es alle sicherlich gerne öfter in der Saison gesehen hätten. Mit 11:7 behielten wir die Oberhand und konnten noch einmal punkten, uns also würdevoll aus der Liga verabschieden. Das war noch einmal richtig gut, Jungs.

 

NewstopWochenende 19-20.01.2019
U16 Jungs erreichen die Quali zur ODM

JUGEND:

An diesem Wochenende durften lediglich unsere männliche U16 im Punktspielbetrieb ran. In eigener Halle ging es am letzten Spieltag um den Titel Landesmeister. Theoretisch war da noch etwas für unsere Jungs drin, aber irgendwie steckte in dieser Saison der „Wurm“ drin. Neben den vier regulären Begegnungen des Tages galt es noch, zwei Nachholbegegnungen auszutragen. Da die Meisterschaft nur noch zu erreichen gewesen wäre, wenn alle Spiele siegreich gestaltet werden könnten, galt es, den Spagat zwischen „Vollgas“ und „Kraft einteilen“ zu finden. Am Ende des Tages zeigte sich wieder einmal, dass wir einen guten, aber aufgrund der schwankenden Trainingsintensität eben keinen Premium-Jahrgang haben. Druck, der vom Gegner aufgebaut wird, kann nicht abgefedert werden. Gegen den Staffelsieger Güstrow konnte man immerhin noch mithalten (7:11 7:11), gegen den Landesmeister Lola (2:11 7:11) waren unser Jungs chancenlos. Aber da ließen unsere Jungs auch ganz schön die Ohren hängen. Besser präsentiert sich unser Team, wenn der Gegner einen Ticken schwächer ist. Von der Präsenz her sind wir dann deutlich besser auf dem Feld als der spätere Sieger zu erkennen. Mit 11:0 11:8 konnte so Verfolger Pinneberg deutlich bezwungen werden und auch die Büsumer waren beim 11:6 11:5 immer auf der Verliererstraße. Am Ende konnten wir punktgleich mit Lola aus der Serie hervorgehen, hatten aber deutlich weniger Sätze auf dem Konto. Wenn unsere Jungs noch kräftig am Teamspirit und der mentalen Präsenz arbeiten und im Rahmen des Trainings die faustballerischen Fähigkeiten ausbauen würden, wären da noch deutliche Leistungssprünge zu erwarten. Die Qualifikation zur ODM war dennoch gut geschafft und nun gilt es am 09./10.März in Hohenlockstedt zu bestehen um die Quali zur DM.

 

NewstopWochenende 05-06.01.2019
GSV-Männer tun sich schwer

MÄNNER:

Das neue Jahr wurde faustballerisch nur im Erwachsenenbereich eröffnet.  Die Jugendlichen haben noch Ferien. Die erste Herren Mannschaft durfte zum vorletzten Spieltag der SH-Liga nach Uetersen. Ziel war, einige Punkte zu den bisherigen zweien hinzufügen, um vielleicht noch einmal Anschluss an das Mittelfeld zu bekommen. Zum Tagesauftakt standen die Ohrstedter auf dem Zettel, die oben mitmischen. Nach einem grottigen Beginn lagen wir schnell mit 0:3 hinten. Das wir egalisieren konnten, lag eher an den Eigenfehler der Nordfriesen. In der nächsten Serie gerieten wir mit 3:7 in Rückstand, ehe wir endlich die nötige Lockerheit an den Tag legten. Mit 8:7 konnten wir erstmals in Führung gehen. Von nun an konnte sich kein Team mehr absetzen. Bei 13:12 hatten wir unseren einzigen Satzball. Ohrstedt konnten seinen sechsten Satzball zum für uns unglücklichen 14:15 verwandeln. Den Flow nahmen wir mit in Satz 2 und setzten uns ab. Bei 7:2 nahmen die Nordfriesen eine Auszeit und kamen mit 2 Bällen in Folge aus der Pause. Unser Team blieb aber ruhig und konnte mit 11:5 ausgleichen. Ein völlig anderes Spiel sahen wir in Satz 3. Bei 1:2 waren wir noch ganz dicht dran, es war aber schon erkennbar, dass Ohrstedt nun wesentlich konzentrierter zu Werk ging. Die Angriffe wurden nicht nur fehlerfreie, sondern auch effektiver vorgetragen. Zum Satzende spielten wir aggressiver, aber wenn man hinten liegt, passieren oft Eigenfehler. Mit 1:11 war es dann sehr deutlich. Nach über 2 Stunden Pause ging es gegen Kellinghusen 2. Der Start lief für das Team von der Stör besser. Bei 1:4 waren wir schon deutlich hinten. Nach 3 Doppelschlägen waren wir beim 5:6 dran. Bei 8:7 waren wir erstmals vorne und bei 10:8 hatten wir Satzbälle. Der Rest gehörte dann den Kellinghusen er zum 10:12. Im zweiten Satz liefen wir bis zum 4:5 immer knapp hinterher. Im weiteren Verlauf zeigte sich, welches Team die größere Erfahrung in der Liga hat. Mit 6:11 gaben wir das Spiel ab. Gegen Großflottbek ging es um Aufsteigerpunkte. Wir haben durchgewechselt und nun durfte auch Hauke sich Festspielen. Bis zum 8:9 waren wir dabei, der Rest ging dann nach Hamburg. Der zweite Satz war optisch noch ausgeglichener. Nur die Bälle fielen auf Seiten der Rapsgelben. Mit 4:11 mussten wir uns unter Wert geschlagen geben.
Zu experimentell spielten wir gegen Schülp. Der Abstieg stand eigentlich schon fest, so dass man noch einige Aufstellungen ausprobiert. Der erste Satz lief noch ganz gut, das Endstück vom 7:8 zum 7:11 lief wieder einmal gegen uns. Im zweiten Satz war die Luft dann ganz raus und man konnte die Enttäuschung fast greifen. Mit 4:11 mussten wir auch diese Punkte abgeben.

Die zweite Mannschaft durfte in eigener Halle in der Bezirksoberliga ran. Gegen Mölln klappte im ersten Satz nicht viel und mit 4:11 verloren wir deutlich. Den zweiten Satz konnten wir von vorne gestalten. Ab Mitte des Satzes kamen die Eulenspiegel dann besser ins Spiel und konnten sich zum 9:11 durchsetzen. Spiel zwei ging gegen Pinneberg und war eine enge Kiste. Mit 8:11 11:9 musste der Entscheidungssatz her. Jedes Team hatte zwei Läufe, die der Pinneberger hielten beim 8:11 nur länger an. Im ersten Satz überrollten wir Schülp 2 mit 11:5. Ab da war es ausgeglichen und mit 9:11 kam es zum Satzausgleich. Im Entscheidungssatz lag unser Team immer vorne und konnte die ersten Punkte mit 11:8 einfahren. Zum Tagesabschluss ging es im Mittelfeldduell noch einmal darum, die Ausgangssituation vor den letzten Spieltagen zu verbessern. Nach anfänglicher Augenhöhe ging der Satz mit 4:11 in den Osten. Ebenso deutlich ging der, zweite Satz mit 11:6 an uns. Der dritte Satz ging nach 3:3 dann wieder deutlichsten mit 3:11 nach Güstrow.